Vom 15. Februar bis zum 28. März beheimatet die Kirche Wattwil wiederum die O-Ton-Konzerte
mit den vielfältigsten Formation – instrumental, gesanglich und kulturell.
Im Toggeburgerländli wird «g’johlet und g’orglet»: Am 15. Februar um 17.30 Uhr startet die neue Ausgabe der O-Ton Veranstaltungen. Das erste Konzert in der Wattwiler Kirche wird ganz der Volksmusik gewidmet. Das Neckichörli, ein gemischter Kinderchor aus dem Neckertal, besteht aus 28 singfreudigen Kindern im Alter zwischen vier und 15 Jahren.
Sie singen Jodellieder unter der Leitung von Silvia Brunner und Monika Kuratli. Mit Jodelklängen, Tänzen auf der Handorgel und volkstümlicher Musik auf der Orgel (Heidi Preisig) bringt das Eröffnungskonzert O-Ton 2026 die Herzen zum Tanzen.

für besondere Momente.
Der fliegende Organist
Christoph Mauerhofer spielt am 1. März das zweite Konzert. Nebst der Musik ist die Fliegerei seine grosse Leidenschaft. 2021 absolvierte er die Ausbildung zum Berufspiloten, 2023 folgte die Anstellung als Copilot bei Helvetic Airways in Zürich. Seither fliegt er in Europa Passagierflugzeuge, übt aber weiterhin bei Gottesdiensten und Konzerten eine rege Organistentätigkeit aus. Christoph Mauerhofer spielt Werke von Bach, Vierne und ein bearbeiteter Marsch von Elgars berühmter Orchestermusik «Pomp and Circumstances».
Klanglandschaften mit dem Duo Soundscapes Zrinka Durut, Organistin, und Robert Mark, Perkussion, gestalten zusammen am 15. März das Konzertprogramm. In diesem aussergewöhnlichen Duo treffen zwei scheinbar völlig verschiedene Welten aufeinander: Auf der einen Seite die Kirchenorgel mit ihrem farbigen
Spektrum an Klängen und grossem dynamischen Potential – auf der anderen die verschiedenen Trommeln, Becken und Perkussions-Instrumente aus aller Welt. Im majestätischen Raum der Kirche kann sich der Zauber dieser Musik voll entfalten. Das Publikum wird auf eine faszinierende Reise durch Kompositionen und Improvisationen über bosnische Lieder mitgenommen.
Kirchen- und Orgelführung
Die Veranstaltung am Samstag 28. März um 10 Uhr ist für Familien geeignet: Mit der Mesmerin Heidi Ünes kann man den Kirchturm besteigen, beim Archivar Bernhard Schmid erhält man einen interessanten Einblick in alte Bilddokumente und bei der Organistin Heidi Preisig wird das Innenleben der grossen Orgel unter die Lupe genommen. Nach der Führung besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen zu verweilen.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, es wird eine Kollekte erhoben.
Heidi Preisig
